Arbeitskreis Umwelt und Natur Sengenthal

Müllaktion in der Region

Gemeinsam für eine saubere Natur

Die Müllaktion des Arbeitskreises ist ein großer Erfolg geworden.

Die Helfer haben viel zu tun. 

Die Organisatoren haben Räumgebiete in den einzelnen Gemeinden ausgewiesen, anhand derer sich „Räumwillige“ ein Gebiet aussuchen können, das sie räumen bzw. sauber halten möchten. Der Arbeitskreis stellt dazu Greifzangen und Schutzwesten zur Verfügung.

Das Gemeindegebiet wird nach Gebieten der einzelnen Orte unterteilt, wo sich auch die Kontaktpersonen vor Ort befinden:

Sengenthal, Sengenthal am Anger

mechthild.maerz@web.de

Buchberg

nadine.voegele@gmx.net

Reichertshofen

alexandra.gebhard@web.de

Forst

c-daller@t-online.de

Im Bereich Sengenthal sind aktuell 26 Räumgebiete ausgewiesen, die bei Interesse begangen werden können.

Eine weitere Maßnahme die Vermüllung einzudämmen besteht darin, an maßgeblichen Punkten („Hotspots“) Schilder zum Thema Müll aufzustellen. Sie sind in drei Themenreihen gegliedert:

1. Vermüllung zerstört Lebensräume

Die giftigen Zersetzungsstoffe des in der freien Natur entsorgten Mülls zerstören Lebensräume von Pflanzen und Tieren und gelangen so auch über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus. Dort können sie gefährliche Krankheiten auslösen. Die Schilderreihe soll hauptsächlich diese Problematik behandeln. Sie weist auch einen gewissen Lerneffekt auf, da uns verschiedene namentlich genannte Tiere und Pflanzen dazu ermahnen, ihren Lebensraum nicht zu zerstören.

2. Vermüllung aus ästhetischer Sicht

Eine vermüllte Landschaft ist auch kein ästhetischer Anblick. Sie verwehrt den Blick auf die Schönheit einer Landschaft und ist oft gefährlich (z.B. Glassplitter) sowie hinderlich, einem ungestörten Freizeitvergnügen nachzugehen (Picknick, Badestrand, Waldspaziergang…). Leider sind gerade solche Freizeitvergnügungen ursächlich für eine Vermüllung, wenn man Abfälle einfach an Ort und Stelle liegen lässt, wie man nach Feierlichkeiten am hiesigen Baggersee schon häufig beklagt hat. Dabei wäre es doch so einfach, seinen Müll wieder mitzunehmen, und zuhause ordnungsgemäß zu entsorgen.

3. Entsorgung von Hundekot

Ein immer wieder anzutreffendes Müllproblem sind die Hinterlassenschaften von Hunden, die manche ihrer Besitzer einfach an Ort und Stelle der Verrottung preisgeben. Dabei wissen viele Hundebesitzer nicht, dass es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit handelt, die mit einem Bußgeld bis zu 150 Euro, unabhängig vom „Abladeplatz“ geahndet werden kann. Auch handelt es sich hierbei nicht nur um ein ästhetisches Problem, sondern es können sich hieraus Folgeschäden nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für unsere Gesundheit entwickeln. Viele der Krankheitserreger können sich auch noch im bereits verrotteten Hundekot entwickeln. Auch gefüllte Entsorgungsbeutel in der Natur statt im eigenen Hausmüll abzulagern, ist keine gute Idee.

Fazit

Wie man sieht, gibt es viele Argumente, die gegen die Verbreitung von Unrat in der freien Natur sprechen. Auch im Hinblick auf die aktuelle Pandemie sollte man sich vor Augen halten, dass es immer mehr Krankheitserreger gibt, die nur auf die Gelegenheit warten, auf den menschlichen Organismus überzusiedeln.

Hinweis: Gemeindebürger, die weitere Gebiete kennen, die man wegen ihres Müllaufkommens im Auge behalten sollte, können sich bei den jeweiligen Kontaktpersonen melden.